Walter Jucker
pens. Kantonspolizist

Jahrgang 1953, aufgewachsen in Zürich, wohnhaft in Schlieren seit 1982, verheiratet, zwei erwachsene Kinder
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Antrittsrede als Parlamentspräsident:

Liebe Parlamentarierinnen, liebe Parlamentarier
Geschätzte Stadtrate und Verwaltungsmitarbeitende
Sehr geehrte Zuschauende

Bei allen Parlamentarierinnen und Parlamentarier, die mich gewählt haben, möchte ich mich ganz herzlich für das Vertrauen bedanken. Die Neun, die mich nicht gewählt haben, ja, was soll ich dazu sagen.

Die kommende Legislatur wird uns sicher, wie die letzte, fordern. Stehen doch wichtige Geschäfte an und es ist darauf zu achteten, dass das Geld, das der Stadt zur Verfügung steht, richtig eingesetzt wird.

Für mein Präsidialjahr möchte ich die nachfolgenden drei Punkte besonders beachten:

  1. Umsetzung der neuen Geschäftordnung des Parlaments
    Erwähnenswert sind die § 38 und 59
    38 Zu spät eintreffende oder vor Schluss der Sitzung weggehende Mitglieder haben sich unaufgefordert beim Sekretariat zu melden.
    §59 Sachlich bleiben, auf unpassende Vergleiche verzichten
  2. Ich möchte, dass dieses Parlament eine Politik unterstützt, die Schlieren weiter bringt
    also Politik für ALLE, nicht für WENIGE.

    Es ist mir auch wichtig, dass das Parlament nicht die Meinung vertritt, dass der Stadtrat grundsätzlich gegen das Parlament arbeitet.
    Vom Stadtrat erwarte ich eine Politik, die Schlieren positiv verändert.
  3. Keine Monstersitzungen.
    Deshalb habe ich auch schon Anfangs Jahr im Büro beantragt, dass wir im Dezember neben einer Doppelsitzung „Budget“ auch noch ein Reservetermin am Mittwoch danach planen.

Nach der heutigen Sitzung verabschiedet sich Rolf Wegmüller aus unserem Parlament. Ich wünsche Rolf alles Gute, gute Gesundheit, wenig Stress und viel Spass ohne Politik.
Die offizielle Verabschiedung findet bekanntlich, wie bei allen unter dem Jahr Ausgetretenen, anlässlich des Parlamentausflugs vom 5. Oktober statt.

Ihnen allen wünsche ich ein erfolgreiches Jahr unter meiner Führung und hoffe, dass mir in dieser Zeit möglichst wenig Fehler unterlaufen.

Nicht dass es dann heisst, Jucker macht sich am Besten auf einem Plakat. Dort spricht er nicht und wenn man ihn nicht mehr sehen will, entfernt man ihn einfach.